
BSI und Berlin schließen Cybersecurity-Kooperation
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Land Berlin haben am 8. Juli 2026 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Acht Handlungsfelder, gemeinsame Sensibilisierung, engere Abstimmung bei Vorfällen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Land Berlin haben am 8. Juli 2026 in Berlin eine Kooperationsvereinbarung zur Cyber- und Informationssicherheit unterzeichnet. BSI-Präsidentin Claudia Plattner und Berlins Chief Digital Officer (CDO) Florian Hauer setzten den Vertrag im Beisein der Senatskanzlei auf — wie zuvor bereits mit 13 weiteren Bundesländern, von Sachsen-Anhalt bis Schleswig-Holstein.
Was die acht Handlungsfelder umfassen
Die Vereinbarung umfasst acht Handlungsfelder. Konkret plant das BSI gemeinsame Sensibilisierungsmaßnahmen, Hospitationen zwischen BSI- und Landes-IT und eine engere Abstimmung bei der operativen Cybersicherheit. Zusätzlich unterstützt das BSI Berlin bei der Sicherheit laufender Digitalisierungsprozesse.
Hintergrund und Einordnung
Hintergrund ist die zunehmend angespannte Cybersicherheitslage in Deutschland. Plattner betonte bei der Unterzeichnung, dass Bund und Länder eng zusammenarbeiten müssten, um die Cyberresilienz zu erhöhen. Neben dem BSI-Land-Verhältnis laufen die Arbeiten auch in den Gremien der Innenministerkonferenz und im IT-Planungsrat weiter — Themen dort sind Notfall- und Krisenmanagement, gemeinsame Tools zur Angriffserkennung und ein ganzheitliches Cyberlagebild für Deutschland.
Was das für Smart-Home-Nutzer bedeutet
Für Smart-Home-Nutzer ändert die Vereinbarung unmittelbar nichts: Sie betrifft die Zusammenarbeit zwischen dem BSI und der Berliner Verwaltung, nicht private Heimnetzwerke oder Smart-Home-Geräte. Es entsteht daraus weder eine neue Pflicht noch eine konkrete Funktion für Haushalte. Wer das eigene Netzwerk absichern möchte, findet praktische Schritte im Smart-Home-Sicherheits-Guide.

