
Einsteiger · Kapitel 1 von 1
Du hast eine FRITZ!Box? Dann hast du bereits eine Smart-Home-Zentrale. FRITZ!DECT-Geräte einrichten, steuern und automatisieren — ohne Hub, ohne Cloud.
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Das Wichtigste in Kürze
3 Kernaussagen für Schnellleser
Über 30 Millionen Haushalte in Deutschland haben eine FRITZ!Box. Was viele nicht wissen: Seit FRITZ!OS 6.83 (2017) ist jede FRITZ!Box eine vollwertige Smart-Home-Zentrale — für DECT-Geräte. Kein zusätzlicher Hub, keine Cloud, keine monatlichen Kosten.
FRITZ!DECT-Geräte verbinden sich direkt mit der FRITZ!Box über den DECT-Funkstandard (derselbe wie schnurlose Telefone). Die Steuerung läuft über die FRITZ!App Smart Home, die Browser-Oberfläche der FRITZ!Box oder — für Fortgeschrittene — über die HTTP-API.
AVM bietet eine kleine, aber feine Produktpalette:
Die FRITZ!DECT 200 (Innenbereich) und FRITZ!DECT 210 (spritzwassergeschützt, Außenbereich) sind schaltbare Steckdosen mit Leistungsmessung. Sie messen Spannung, Strom, Leistung und Energieverbrauch — und schalten Geräte automatisch per Zeitplan oder Temperatur.
Die FRITZ!DECT 301 und 302 sind smarte Heizkörperthermostate mit Zeitprogramm, Fenster-offen-Erkennung und Urlaubsfunktion. Die 302 ist das aktuelle Modell mit verbessertem Display und leiserem Motor.
Der FRITZ!DECT 440 ist ein batteriebetriebener Wandschalter mit vier Tasten und Temperaturanzeige. Er steuert bis zu vier DECT-Geräte oder Gruppen — ohne Verkabelung, einfach an die Wand geklebt.
Die FRITZ!DECT 500 ist eine dimmbare LED-Lampe (E27) mit Weiß- und Farbtonsteuerung. Sie funktioniert ohne Bridge direkt an der FRITZ!Box.

Pro-Tipp
FRITZ!DECT-Geräte sind nicht die günstigsten — aber sie sind die einfachsten, wenn du bereits eine FRITZ!Box hast. Kein zusätzlicher Hub, kein neues Funk-System, keine App-Wüste. Alles läuft in einer Oberfläche.
Die Anmeldung eines FRITZ!DECT-Geräts ist so einfach wie das Pairing eines schnurlosen Telefons:
fritz.box → Smart Home.Wusstest du schon?
Eine FRITZ!Box unterstützt bis zu 12 DECT-Geräte gleichzeitig (bei neueren Modellen wie der 7590 AX bis zu 16). Für die meisten Wohnungen reicht das locker. Wer mehr braucht, setzt auf Zigbee oder Matter mit einem separaten Coordinator.
FRITZ!DECT kann mehr als manuelles Schalten. Die FRITZ!Box bietet eingebaute Automatisierungen:
Für komplexere Automatisierungen (Wenn-dann-Regeln über Gerätegrenzen hinweg) ist die FRITZ!Box begrenzt. Wer mehr will, nutzt die HTTP-API mit Home Assistant oder ioBroker — die FRITZ!DECT-Geräte bleiben dabei erhalten.
Pro-Tipp
Die FRITZ!DECT-Steckdosen messen den Energieverbrauch. Nutze das: Unter
fritz.box→ Smart Home → Gerät → Statistik siehst du den Verbrauch der letzten Tage und Wochen. So findest du Stromfresser, ohne ein separates Messgerät zu kaufen.
FRITZ!DECT ist perfekt für den Einstieg — aber kein Allrounder:
Wusstest du schon?
Der typische Weg: Mit FRITZ!DECT starten (Steckdosen + Thermostate), dann bei Bedarf um Zigbee oder Matter erweitern. Die FRITZ!Box bleibt als Router und DECT-Zentrale erhalten — die neuen Geräte laufen über einen separaten Coordinator an Home Assistant.
Wenn du eine FRITZ!Box hast, ist FRITZ!DECT der einfachste Smart-Home-Einstieg überhaupt. Kein Hub kaufen, kein neues System lernen, keine Cloud einrichten. Gerät anmelden, App öffnen, fertig.
Für Mieter ist das ideal: Alles ist gesteckt oder geklebt, beim Auszug nimmst du die Geräte mit. Und wer später mehr will, erweitert um Zigbee oder Matter — ohne die FRITZ!DECT-Geräte wegwerfen zu müssen.
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