Tado V3+ Heizkörperthermostat Starter-Kit
Smarte Heizungssteuerung mit Bridge, Raumthermostat und bis zu 10 Thermostaten — ideal für die Heizungsoptimierung von EG bis DG.

Stufe 1 · Kapitel 1 von 5
Die ehrliche Antwort: Manches spart massiv, manches ist reines Marketing. Hier sind die Zahlen — und die Automatisierungen, die sich wirklich lohnen.
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Bevor wir in die Details gehen, ein Reality-Check. Ein durchschnittlicher deutscher Haushalt gibt ca. 2.500 € pro Jahr für Energie aus — davon entfallen rund 70 % auf Heizung und 30 % auf Strom. Wer Energie sparen will, muss bei der Heizung ansetzen, nicht bei der WLAN-Birne.
Die folgende Tabelle zeigt, was verschiedene Smart-Home-Maßnahmen typischerweise einsparen:
| Maßnahme | Einsparung | €/Jahr (ca.) |
|---|---|---|
| Smarte Heizkörperthermostate | 10–15 % Heizenergie | 100–180 € |
| Standby-Killer (abschaltbare Steckdosen) | bis zu 80 % Standby-Verbrauch | 40–100 € |
| Licht-Automatisierung (An-/Aus, Helligkeit) | ca. 20 % Beleuchtungsstrom | 20–40 € |
| PV-Überschuss nutzen (Geräte zur Sonne schalten) | Eigenverbrauch +10–25 % | 80–200 € |
| Smart Speaker / Sprachassistenten | 0 % (Komfort-Feature) | 0 € |
Heizung macht den Löwenanteil der Energiekosten aus. Smarte Thermostat-Köpfe wie das Tado Starter-Kit, das Homematic IP Starter Set oder ein Shelly TRV lassen sich pro Raum einzeln steuern — per Zeitplan, Anwesenheitserkennung oder Fensterkontakt. Die Ersparnis entsteht durch gezieltes Absenken: ungenutzte Räume auf 16 °C, Absenkung bei Abwesenheit, Nachtabsenkung automatisch statt manuell. Bei 2.000 € Jahresheizkosten bringt eine 15-prozentige Ersparnis 300 € — die Investition in 8–12 Thermostate amortisiert sich innerhalb von 1–2 Jahren.
Fernseher, AV-Receiver, Spielkonsole, Netzwerkspeicher — im Standby ziehen viele Geräte weiter 5–30 W. Über ein Jahr summiert sich das auf 50–150 kWh pro Gerät. Schaltbare Steckdosen wie der Shelly Plug Soder der Shelly Plus Plug Smessen den Verbrauch und schalten Geräte komplett ab, wenn sie nicht gebraucht werden. Eine einfache Automatisierung: „Wenn TV-Strom < 5 W für 10 Min → Steckdose aus." Das kostet 15–20 € pro Steckdose und spart typischerweise 40–100 € pro Jahr.
Wer eine PV-Anlage besitzt, kann den Selbstverbrauch erheblich steigern, indem Geräte gezielt zur Sonne laufen. Waschmaschine, Geschirrspüler, Heizstab für Warmwasser — alles, was flexibel ist, lässt sich per Automatisierung in Stunden mit PV-Überschuss starten. Statt 10 ct/kWh Einspeisevergütung zu kassieren, nutzt man den eigenen Strom und spart 30–35 ct/kWh Bezugspreis. Der PV-Optimierer hilft dir, das Potenzial für deine Anlage zu berechnen.
Wusstest du schon?
Ein deutscher Haushalt verbraucht im Durchschnitt 175 W Standby-Leistung — rund um die Uhr. Das sind 1.534 kWh pro Jahr und damit ca. 460 € für … nichts. Smarte Steckdosen können hier den Hebel ansetzen.
Pro-Tipp
Nicht alles auf einmal kaufen. Starte mit einem Messprotokoll: 2 Wochen messen, dann die Top-3-Verbraucher automatisieren. So vermeidest du Fehlinvestitionen und siehst sofort, ob sich etwas bewegt. Unser Energie-Sparrechner zeigt dir, welche Maßnahmen sich für deinen Haushalt am meisten lohnen.
Die Amortisationszeit hängt stark davon ab, wo du anfängst. Hier eine grobe Orientierung:
Der Energie-Sparrechner erlaubt dir, deine eigene Situation einzugeben und die individuelle Amortisation zu berechnen — inklusive CO₂-Ersparnis.
Smarte Heizungssteuerung mit Bridge, Raumthermostat und bis zu 10 Thermostaten — ideal für die Heizungsoptimierung von EG bis DG.
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Platzhalter für Shelly plus plug s (TODO).