Shelly Plug S
Der schnellste Einstieg in Verbrauchsmessung pro Gerät und Standby-Kontrolle.

Stufe 2 · Kapitel 5 von 6
Shelly-Relais gehören zu den verbreitetsten Smart-Home-Aktoren — und zu den Geräten, für die die meisten 3D-gedruckten Gehäuse existieren. Dieser Guide zeigt dir, welche Gehäusetypen es gibt, worauf du beim Druck achten musst und wie du Shellys sicher installierst.
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Bevor du ein Gehäuse suchst oder designst, musst du wissen, welche Shelly-Modelle du hast. Die wichtigsten für 3D-Druck-Gehäuse:
Die Abmessungen unterscheiden sich genug, dass ein Shelly-1-Gehäuse nicht einfach auf einen Shelly Plus 1PM passt. Beim Suchen oder Designen immer das konkrete Modell angeben. Für die Steckdosen-Variante ohne Unterputz-Dose eignet sich der Shelly Plug S — dafür gibt es eigene Aufputz- und Wandclip-Gehäuse auf Printables.
Die häufigste Installationsart für Shelly-Relais in Deutschland: Die Elektronik wird in eine Standard-Unterputzdose (60 mm Durchmesser) eingebaut, neben oder hinter einem Lichtschalter. Das 3D-gedruckte Gehäuse schützt den Shelly, fixiert ihn in der Dose und hält Kabel geordnet.
Pro-Tipp
Drucke UP-Gehäuse zuerst ohne Infill als Prüfkörper — nur die Außenwände mit 2 Perimetern. Das dauert 15 Minuten und zeigt dir, ob der Shelly in die Dose passt, bevor du den 2-Stunden-Druck startest.
Nicht überall gibt es eine Unterputzdose — im Keller, in der Garage oder bei Nachrüstungen ohne Renovierung. Aufputz-Gehäuse werden direkt an die Wand geschraubt oder geklebt. Das gibt dir mehr gestalterischen Freiraum, aber das Gehäuse ist sichtbar.
Wusstest du schon?
Auf Printables gibt es AP-Gehäuse mit integriertem DIN-Schienenclip — du kannst den Shelly dann einfach auf die Hutschiene im Schaltschrank clippen. Das ist installateurfreundlich und sieht professionell aus.
Normale Shellys haben keine DIN-Schienen-Befestigung — aber 3D-Druck löst das Problem. Es gibt zwei Ansätze:
DIN-Schienen-Clips sind mechanisch hoch belastet — der Clip muss sicher einrasten und nicht abbrechen. Drucke diese Teile mit 0,15 mm Schichtdicke und 4 Perimetern in PETG — PLA wird durch die Federkraft mit der Zeit spröde und bricht.
Das beste Gehäuse nutzt nichts, wenn die Kabel nicht passen. Schraubklemmen auf dem Shelly-Board sind die Verbindungsstelle — und sie bestimmen, wo Kabeldurchführungen sein müssen.
Pro-Tipp
Verwende Aderendhülsen (Ferrulen) für alle flexiblen Leiter, die in Shelly-Schraubklemmen eingeführt werden — das ist Vorschrift nach VDE und verhindert, dass feine Litzen aus der Klemme rutschen.
Shelly-Relais schalten 230 V und können sich bei Dauerlast auf über 60 °C erwärmen. Das Gehäuse muss diese Temperatur aushalten — und der Nutzer muss wissen, was er tut.
Bei Geräten, die mit 230 V arbeiten, ist Brandschutz kein optionales Thema. Standard-Filamente wie PLA und PETG sind nicht flammhemmend — sie brennen, wenn sie entzündet werden. Die UL 94-Norm klassifiziert Kunststoffe nach ihrer Brennbarkeit:
Spezielle flammhemmende Filamente (FR-PLA, FR-PETG) gibt es von Herstellern wie Extrudr oder 3D-Fuel — sie erreichen UL 94 V-0. Kostenpunkt: ca. 30–50 Euro pro Spule statt 15–25 Euro für Standard-Filament. Für Unterputz-Installationen wird FR-Filament empfohlen.
Wusstest du schon?
Die VDE-Norm für Elektroinstallationen fordert keine UL 94-Klasse für Zubehörgehäuse — aber professionelle Installateure verwenden grundsätzlich flammhemmendes Material. Wenn du ein Gehäuse für 230 V bestimmst, ist FR-PETG die verantwortungsvolle Wahl.
Nicht sicher, welches Gehäuse für dein Shelly-Setup passt? Nutze unsere Tools, um die richtige Entscheidung zu treffen:
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